Vergangenen Montag hatten wir einen bewegenden Jahresauftakt mit unserem Netzwerkteam in der LEADING3-Denkwerkstatt zu einem immer relevanteren Thema: dem Umgang mit politischen Konfliktthemen in unserer Arbeit. Gemeinsam stellten wir uns der Frage, wie wir bisher – und zukünftig – mit Situationen umgehen, in denen es plötzlich politisch wird und polarisierende Positionen zu gesellschaftlichen Themen (wie Gender, Diversity, Migration, Klima & Co.) im Prozess oder auf Nebenschauplätzen auftauchen.
❓ Gibt es zwischen Ignorieren und empathischem Zuhören noch andere Möglichkeiten, mit polarisierenden Statements in unseren professionellen Rollen umzugehen?
Um Antworten zu finden, begleitete uns Nicole Aurich von Aktion Zivilcourage e. V.mit ihren wertvollen Erfahrungen als Prozessbegleiterin für politische Kontroversen durch den Abend.
Im Rahmen unserer Organisations- und Konfliktberatung sind wir es gewohnt, konfliktäre Diskurse zu begleiten. Doch manchmal triggern solche Statements auch unsere eigenen Werte so stark, dass Unsicherheit aufkommt und wir nicht wissen, wie wir angemessen reagieren oder passende Kommunikationsstrategien wählen.
Die Kernerkenntnis: Es kommt darauf an!
💡 Wie immer fängt es bei der eigenen Selbstwahrnehmung an und der Frage: „Was löst es in mir aus?“
💡 Ohne Kontextsensibilität und echten Kontakt mit dem Gegenüber ist alles nichts.
💡 Dank Nicole konnten wir ein vielfältiges Repertoire an Handlungsmöglichkeiten kennenlernen, um situativ zu reagieren und notfalls rote Linien bei Grenzüberschreitungen zu setzen.
💡 Ansonsten braucht es auch hier alle „Künste der Konfliktregulation“, die wir intensiv bei Klaus Eidenschink, Tobias Rieder und Claudia Egger am Hephaistos, Coaching-Zentrum München Institut trainiert haben.
Auch wenn wir noch nicht alle Fragen beantworten konnten, haben wir mit diesem Resonanz- und Suchprozess einen wichtigen Schritt gemacht zu einem Thema, um das wir in Zukunft wahrscheinlich keinen Bogen mehr machen können. An diesem Abend ist uns sehr bewusst geworden, welche Bedeutung der Satz „Demokratie braucht gute Organisation“ aus der aktuellen Metaplan-Studie „Unter Strom“ von Judith Muster & Kollegen für unsere Arbeit eigentlich bedeutet.
Und um das Gefühl der Unsicherheit lieben und nutzen zu lernen, gab es für alle als Neujahrsgeschenk das neue „Verunsicherungsbuch“ von Klaus Eidenschink 📚.
Danke liebes Netzwerkteam für eure Offenheit und den inspirierenden Austausch – wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr mit euch und unseren geschätzten Kunden 🚀



